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Impfempfehlungen für Hunde und Katzen
(Tierärztekammer)


Eine gründliche Grundimmunisierung im Welpenalter ist notwendig. Ebenso eine jährliche Untersuchung, bei der die entsprechenden Impfungen, die für ihr Tier notwendig sind, verabreicht werden. 
Nicht jede Impfung muss jährlich gegeben werden! 
Wie genau der Impfplan für ihren Liebling aussieht, kommt auf die Lebensumstände (Reisen ins Ausland, Ausstellungstier, Jagdhund, bei Katzen Freigänger, Zuchttier, etc.) an und wird bei der Jahresuntersuchung erarbeitet und besprochen! 






REPULS VET Tiefenstrahler

Wir verwenden in unserer Praxis für unsere Patienten  den REPULS VET Tiefenstrahler  – das neue Verfahren zur Schmerz- und Entzündungsbehandlung. Diese Therapie dient der Bestrahlung des Haut-, Binde- und Muskelgewebes sowie der Gelenke mit kaltem gepulstem Rotlicht. 

Es geht ganz einfach:  Aufsetzten auf die Haut für  20 bis 30 Minuten pro Einheit. Zweimal täglich kann solche Behandlung erfolgen. Ein positiver Effekt zeigt sich schon oft während der ersten Behandlung. Diese Methode ist dazu  noch nebenwirkungsfrei.

 

 

 


 

Herzwurmerkrankung - unliebsame Mitbringsel vom Urlaub

 

Sommer, Sand und Meer…oft sind unsere vierbeinigen Lieblinge mit dabei.

Um sie vor oft schweren Krankheiten zu schützen, empfehle ich dringend einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Sind eigentlich nur Kleinigkeiten, aber werden leider oft vergessen.

Wichtig ist es, mit einem Spot on oder speziellem Halsband vor Ungeziefer zu schützen. Vor und nach dem Urlaub empfehle ich unseren Hausgenossen unbedingt zu entwurmen. Ihr Tierarzt berät Sie sicherlich gerne. In südlichen Ländern sind die Sand- bzw. Schmetterlingsmücken beheimatet. Sie übertragen Leishmaniose. Gerade Hunde sind dafür sehr empfänglich. Die ersten Symptome sind Haarverlust um die Schnauze und die Augen. Sie zeigen sich frühestens nach drei Monaten. Die Behandlung ist sehr langwierig.

Auch die gemeine Stechmücke als Überträger des Herzwurmes, kommt in den typischen Urlaubsländern häufig vor. Die Herzwurmerkrankung ist kaum behandelbar und verläuft oft tödlich. Erst etwa 6 Monate nach der Infektion zeigt sich eine reduzierte Leistungsfähigkeit und die Hunde ermüden schnell.

Es sind ganz einfache Dinge, welche die Gesundheit Ihres Tieres garantieren. Fragen Sie am besten vor Reisantritt bei Ihrem Tierarzt des Vertrauens nach.

Dr. Maria Irgang (DR. VET- Die Tierärzte)

 


 

... aus einem Artikel von Dr. Maria Irgang (Kleine Zeitung 06 2014) zum Thema Haarausfall bei Hunden

Frage: Überall Haare! Was kann ich gegen Haarausfall bei meinem Hund unternehmen?

Dr. Maria Irgang (DR.VET – Die Tierärzte, Jöss:

Tierbesitzer kennen das und durch die hohen sommerlichen Temperaturen verlieren unsere Vierbeiner verstärkt Haare. Dieser Haarausfall ist, wenn er gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt ist, normal.

Sind jedoch nur einzelne Stellen an den Beinen, am Kopf und am Schwanzansatz von vermehrtem Haarausfall betroffen, kann dies ein Hinweis auf schwerwiegende und oft auch ansteckende Krankheiten sein. Die Tiere lecken sich dort intensiv. Allergien, Pilz- und/oder Milbenbefall können die Ursache sein. 

 

Viele Möglichkeiten der Früherkennung stehen dem Tierarzt heute zur Verfügung und den Tieren kann meist nachhaltig geholfen werden. Regelmäßiger „Haarkleid-Check“ durch die Tierbesitzer unterstützt die Früherkennung imens. Die eventuell erforderlichen Therapien sind in der „Startphase“ angewandt meist kürzer und rascher wirksam. 

 

Immerhin erkranken besonders junge Hunde an einer Allergie. Die wichtigsten Symptome sind juckende, wund gekratzte Hautpartien. Bei Futtermittelallergien kommt es zusätzlich zu Magen-Darm-Problemen, insbesondere Durchfall.

Beim diagnostischen Verfahren gilt es andere Erkrankungen vorab auszuschließen. Beispielsweise kann ein Parasitenbefall ähnliche Symptome verursachen. Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchungen. Bei der Allergenfeststellung helfen Tests.

Die Floh- und Zeckenbehandlung ist der wichtigste Bestandteil in der Hundepflege. 

Bei „verdächtigem“ Haarausfall ist es jedenfalls ein Besuch beim Tierarzt so rasch wie möglich zu empfehlen.

Wünsche, dass Ihrem Verbeiner nix „juckt“!

 


 

Zecken... 

Frage: Zecken - die sommerlichen Plagegeister sind heuer wieder ganz besonders zahlreich. Wie kann ich mein Tier davor schützen? Was kann ich bei Befall unter unternehmen?

Die Umweltbedingungen sind heuer für Zecken besonders günstig. Bereits jede fünfte Zecke ist Überträger gefährlicher Krankheiten. Auch unsere vierbeinigen Freunde sind nicht vor „Zeckenkrankheiten“, besonders vor der Borreliose nicht sicher. Gerade die Borreliose ist diagnostisch oft schwer zu erkennen. Die Spätfolgen jedoch belasten (z. B. Herzerkrankungen, Nierenentzündungen usw.) unserer tierischen Hausgenossen erheblich. Ursache dieser Krankheit sind Bakterien, die im Magen-Darm-Trakt der Zecken leben.

Daher mein dringender Rat:

„Schützen Sie Ihr Tier durch konsequenten wirksamen  Zeckenschutz. Beim Tierarzt gibt es wirklich gute neue Mittel, die vor Zeckenbiss schützen. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der neuen Borrelioseimpfung.“

 Ganz wichtig ist es, die Tiere regelmäßig auf Zecken zu untersuchen. Besonders der  Kopf- und Halsbereich ist besonders häufig betroffen. Die Bisse verursachen oft starken Juckreiz, Haarausfall und Knötchenbildung. Hat die Zecke sich bereits festgesaugt, ist sie - am besten mit einer Zeckenzange - VOLLSTÄNDIG (inklusive Kopf) zu entfernen! Nach dem Entfernen empfehle ich die Stelle zu desinfizierenJe rascher der Zeck weg ist umso geringer ist das Risiko. Die Bakterien verbreiten sich „erfolgreich“, wenn die Plagegeister sich länger als 12 Stunden an der Haut festgesaugt haben.

Wünsche Ihnen und Ihrem Hausgenossen noch einen schönen und möglichst „zeckenarmen“ Sommer.